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Offene Strassen: pandemieresiliente öffentliche Stadträume. Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Öffentlichen Raum bei beengten Wohnverhältnissen und bei Unterversorgung mit Grünflächen angesichts der COVID-19-Pandemie

Authors

Jarass,  Julia
External Organizations;

/persons/resource/1190

von Schneidemesser,  Dirk
IASS Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam;

Janssen,  Immo
External Organizations;

Kraus,  Sebastian
External Organizations;

/persons/resource/394

Molinengo,  Giulia
IASS Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam;

Soeiro,  Felicitas
External Organizations;

External Ressource
Fulltext (public)
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Supplementary Material (public)
There is no public supplementary material available
Citation

Jarass, J., von Schneidemesser, D. (2021): Offene Strassen: pandemieresiliente öffentliche Stadträume. Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Öffentlichen Raum bei beengten Wohnverhältnissen und bei Unterversorgung mit Grünflächen angesichts der COVID-19-Pandemie, Berlin : Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin - Abteilung Bauen, Planen und Facility Management, 80 p.


Cite as: https://publications.iass-potsdam.de/pubman/item/item_6001057
Abstract
Diese Studie wurde vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg zu Beginn der COVID-19-Pandemie im Frühjahr 2020 in Auftrag gegeben. Damals gab es keine Erfahrungen damit, wie der öffentliche Raum in der COVID-19-Pandemie genutzt werden kann und welche Rolle er einnimmt. Der Stand der Forschung bezüglich der Übertragungswege und Ansteckungsgefahren der Infektion entwickelte sich jeden Tag weiter. Unser Ansatz mit der Studie war es, gemeinsam mit den Akteuren aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik nach Lösungen zu suchen, um sichere Mobilität und den Zugang zum öffentlichen Raum zu gewährleisten. Unter Einbeziehung der genannten Akteursgruppen wurden Prototypen für gesunde Mobilität und den sicheren Zugang zum öffentlichen Raum entwickelt, kritisch diskutiert, und angepasst. Einige der Prototypen wurden mithilfe der transdisziplinären Konstellation der Akteure umgesetzt, teilweise mit großem Erfolg und Vorbildwirkung weit über Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin hinaus. Andere Prototypen werden konzeptuell noch weiterentwickelt bevor sie im Sommer 2021 umgesetzt oder wiederholt werden. Die zügige Umsetzung von Prototypen hat einmal mehr gezeigt, wie zügig die Verwaltung – als ausführender Akteur – den öffentlichen Raum in Städten in Hinblick auf eine nachhaltige und gesunde Mobilität gestalten kann. Die transdisziplinäre Arbeitsweise, die in dieser Studie reflektiert wird, zeugt von den Möglichkeiten die sich auftun, wenn auf einer solchen Reise in eine nachhaltige Zukunft der Städte viele unterschiedliche Wissensquellen angezapft werden. Die vorliegende Studie ist ein Bericht, der auf den Erfahrungen des Jahres 2020 beruht. Die im Entwicklungsprozess der Prototypen entstandene AKöR (Anlauf- und Koordinierungsstelle öffentlicher Raum) bildet eine wesentliche Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik. Die Studie verdeutlicht damit das enorme Potenzial transdisziplinärer Stadtentwicklung.